Knochenaufbau in Gießen & Umgebung

Aufbau des Kieferknochens für Implantate

Wenn Sie einen festen Zahnersatz auf Implantaten wünschen, jedoch Ihr Kieferknochen nicht ausreichend stabil ist, gibt es eine Lösung: der Knochenaufbau.
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    Knochenaufbauten pro Jahr

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    Körpereigener Knochen — kein Fremdmaterial

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    Jahre Erfahrung in der Knochenregeneration

Der Knochen um ein Zahnimplantat ist wie das Fundament eines Gebäudes — nur wenn es stark und stabil ist, kann es auf lange Sicht erfolgreich sein.

Dr. Norbert Haßfurther

Dr. med. Norbert Hassfurther

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Heute, nach 32 Jahren und Tausenden von GBR-Eingriffen, ist diese Technik der Kern unserer Arbeit — und der Grund, warum Patienten aus ganz Mittelhessen, Gießen, Wetzlar, Marburg und weit darüber hinaus zu uns kommen.

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"Ihr Knochen reicht nicht aus" — der Satz, der vieles verändert hat

Viele unserer Patienten kommen zu uns mit einer Vorgeschichte. Sie haben bereits einen Zahnarzt besucht, der ihnen gesagt hat: “Ihr Knochen reicht für ein Implantat nicht aus.” Manchmal haben sie mehrere solcher Gespräche hinter sich.

Für Dr. Hassfurther war genau diese Situation der Antrieb, neue Wege zu entwickeln. In den frühen Jahren seiner Praxis begann er mit einem Verfahren zu arbeiten, das damals noch wenig verbreitet war: der gesteuerten Knochenregeneration mit titanverstärkten PTFE-Membranen — kurz GBR (Guided Bone Regeneration). Eine Technik, die es ermöglicht, verloren gegangenen Kieferknochen wieder aufzubauen, ohne Blocktransplantate aus dem Becken oder fremdes Knochenersatzmaterial.

Die gesteuerte Knochen­regeneration / Membrantechnik

Die gesteuerte Knochenregeneration mit titanverstärkten PTFE-Membranen ist eine bewährte minimalinvasive Methode, um verloren gegangenes Knochengewebe im Kieferbereich zu regenerieren. Eine nichtresorbierbare, titanverstärkte Membran wird über die betroffene Stelle gelegt und fördert dort das Wachstum von Knochenzellen und Blutgefäßen. Rekonstruktion und Implantation erfolgen in der Regel gleichzeitig.

Die Membran dient als Barriere zwischen Knochen und Weichgewebe und schützt so das regenerierende Knochengewebe. Nach abgeschlossener Regeneration wird sie entfernt. Das geschaffene Regenerat besteht gänzlich aus körpereigenem Knochen — Knochenersatzmaterialien oder die Entnahme größerer Knochenblöcke aus dem Becken werden überflüssig.

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3-6 Monate

Einheilzeit bis zur vollständigen Regeneration

Tagline

Minimalinvasiver Sinusbodenlift

Die Implantation im Seitenzahnbereich des Oberkiefers stellt eine komplexe Herausforderung für den Zahnarzt dar. Besonders nach langer Zahnlosigkeit oder starken Entzündungen sind häufig nur noch wenige Millimeter Knochenhöhe unterhalb der Kieferhöhle vorhanden. Wenn in diesem Bereich eine Implantation geplant ist, wird eine speziellen Operationsmethode nötig – der Sinuslift. „Geliftet“ – also angehoben – wird in diesem Fall die Schleimhaut der Kieferhöhle. Wir kombinieren bei der Sinuslift-OP den Knochenaufbau mit der gleichzeitigen Implantation.

  • Lokalanästhesie des Operationsbereichs.

  • Öffnung des Zahnfleisches und Eröffnung des Kieferknochens.

  • Je nach Knochenhöhe werden Knochenspäne aus dem OP-Gebiet gesammelt oder kleine Knochenzylinder aus dem Kieferwinkel gestanzt.

  • Bohrung eines kleinen Zugangsfensters zum Sinus (Kieferhöhle).

  • Vorsichtige Ablösung der Schleimhaut des Sinus durch das Zugangsfenster.

  • Anhebung des Sinusbodens und Einbringen des autologen Knochens (Eigenknochen) durch das Zugangsfenster.

  • Setzen des Implantats in den augmentierten Knochen.

  • Wundverschluss mit Nähten.

  • Empfehlungen für die Nachsorge, einschließlich Schmerzmanagement, Antibiotika und Verhaltensweisen nach der Operation.

Der Knochenaufbau ist minimalinvasiv und kann fast immer in einer einzigen Sitzung durchgeführt werden — gemeinsam mit der Implantation.

Häufige Fragen zum Knochenaufbau

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Knochenaufbau bei Zahnimplantationen ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem fehlendes oder unzureichendes Knochenmaterial im Kieferbereich wiederhergestellt wird, um eine stabile Basis für eine Zahnimplantation zu schaffen.

Wenn Zähne und somit die natürliche Kaubelastung längere Zeit fehlen, bildet sich allmählich der Kieferknochen zurück. Bei Patienten, die aufgrund von Zahnverlust oder Zahnkrankheiten Knochenverlust im Kieferbereich erfahren haben, ist der Knochen möglicherweise so geschwächt oder dünn geworden, dass ein Implantat keinen ausreichenden Halt findet. In diesen Fällen wird Ihnen ein Knochenaufbau empfohlen.

Es gibt mehrere Arten von Knochenaufbauverfahren, einschließlich

  • Autogener Knochenaufbau
    Verwendung von Knochenmaterial des Patienten
  • Allogener Knochenaufbau
    Verwendung von Knochenmaterial einer anderen Person
  • Xenogener Knochenaufbau
    Verwendung von Knochenmaterial eines anderen Tieres
  • Synthetischer Knochenaufbau
    Verwendung von synthetischen Materialien

Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich autogenes Knochenmaterial des Patienten. Ein Vorteil des autogenen Knochenaufbaus ist, dass das verwendete Knochenmaterial vom Patienten selbst stammt, was bedeutet, dass das Risiko einer Abstoßungsreaktion oder Infektion minimiert wird. Autogener Knochenaufbau ist sehr effektiv, da das körpereigene Material gut auf den Körper abgestimmt ist und daher leichter integriert werden kann.

Autologes Knochenersatzmaterial, das aus dem Körper des Patienten entnommen wird, wird als „Goldstandard“ für Knochenersatzmaterialien angesehen, da es aus demselben individuellen Knochen stammt, in den es transplantiert wird. Dadurch wird das Risiko einer Abstoßungsreaktion, einer Immunreaktion oder die Übertragung von Krankheiten ausgeschlossen. Darüber hinaus hat autologes Knochenersatzmaterial auch den Vorteil, dass es natürliche Wachstumsfaktoren und Zellen enthält, die die Knochenregeneration unterstützen können.

Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich körpereigenen Knochen.

Sehr verbreitet ist in der Zahnmedizin auch xenogener Knochen (Rinder- oder Schweineknochen) oder allogenes Knochenersatzmaterial (von einem anderen Spender). In diesem Fall muss jedoch eine Abstoßungsreaktion oder eine Übertragung von Krankheiten berücksichtigt werden, und es kann auch eine geringere Wirksamkeit im Vergleich zu autologem Knochenersatzmaterial aufweisen.

  • Abstoßungsreaktionen: Da es sich bei xenogenem Knochenmaterial um tierisches Material handelt, besteht ein höheres Risiko für Abstoßungsreaktionen als bei autogenem Knochenmaterial.
  • Übertragung von Krankheiten: Obwohl die meisten Knochenaufbaupräparate aus tierischem Knochenmaterial gründlich sterilisiert und gereinigt werden, besteht ein geringes Risiko, dass krankheitsübertragende Partikel oder Viren in das Knochenmaterial gelangen können.
  • Eingeschränkte Regenerationsfähigkeit: Im Vergleich zu autogenem Knochenmaterial kann xenogener Knochen möglicherweise nicht so gut regenerieren und integrieren, was zu einer geringeren Erfolgsrate bei der Implantation führen kann.
  • Langsamere Regeneration: Da es sich bei xenogenem Knochenmaterial um tierisches Material handelt, kann es länger dauern, bis es sich im Körper des Patienten regeneriert und integriert, was zu einer längeren Behandlungszeit führen kann.

Wir verwenden grundsätzlich kein Knochenersatzmaterial. Insgesamt ist es wichtig, dass Patienten zusammen mit ihrem Zahnarzt oder Kieferchirurgen die Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Knochenaufbaupräparaten abwägen und eine fundierte Entscheidung treffen, um sicherzustellen, dass sie die beste Behandlungsoption für ihre individuellen Bedürfnisse erhalten.

Der Heilungsprozess hängt von der Art und Menge des durchgeführten Knochenaufbaus ab. In der Regel dauert der Heilungsprozess drei bis sechs Monate, während denen der Körper neues Knochengewebe bildet und der Knochen um das Implantat ausreichend stabilisiert wird.

Die Patienten empfinden während des Knochenaufbaus keine Schmerzen, da der Eingriff in der Regel unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt wird. Es kann jedoch nach dem Eingriff zu Schmerzen, Schwellungen und Blutungen kommen, die mit Schmerzmitteln und Kühlung behandelt werden können.

Die Kosten für einen Knochenaufbau hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art des Knochenaufbaus und dem Umfang des benötigten Knochenaufbaus. Es ist am besten, einen Zahnarzt oder Kieferchirurgen zu konsultieren, um eine genaue Schätzung der Kosten zu erhalten. Gerne erklären wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten im Rahmen einer persönlichen Beratung. Hier können wir auch alle Ihre Fragen zu entstehenden Kosten und einer möglichen Finanzierung besprechen.

Ja, Knochenaufbauverfahren sind in der Regel sicher und haben eine hohe Erfolgsquote. Es gibt jedoch wie bei jedem chirurgischen Eingriff einige Risiken und Komplikationen, diese werden im Vorfeld ausführlich besprochen. Dank unserer langjährigen Erfahrung mit verschiedenen Verfahren zum Knochenaufbau und zur Knochenregenration können wir heute vielen Menschen den Traum von festem Zahnersatz auf Implantaten ermöglichen.

Patientenbeispiel

Wenn „unmöglich“ wieder möglich wird

Michael (52) aus Köln

Die Diagnose: Hoffnungslos?

Drei Zähne verloren, der Knochen massiv zurückgebildet. Mehrere Chirurgen sagten Michael: „Implantate sind hier unmöglich – zu riskant, zu nah am Nerv.“ Für Michael bedeutete das: Ein Leben mit einer herausnehmbaren Prothese schien unausweichlich. Die Zweitmeinung in Wettenberg: Auf Empfehlung seines Zahnarztes, der auf einem Kongress von unserer speziellen Membrantechnik hörte, kam Michael nach Wettenberg. Unsere Analyse zeigte: Mit der richtigen Technik können wir den verloren gegangenen Knochen zurückholen und gleichzeitig die Implantate sicher setzen.

Der Eingriff: Alles in einer Sitzung

In nur einer Sitzung platzierten wir die Implantate. Um das Fundament wieder aufzubauen, nutzten wir Michaels eigene Knochenspäne und schützten das Areal mit einer titanverstärkten Membran. Ein hochkomplexes Verfahren, das den Knochen zur Regeneration zwingt. Die Nachsorge und Nahtentfernung konnte Michael bequem bei seinem Hauszahnarzt in Köln durchführen lassen. Nach 7 Monaten die Sensation bei der Freilegung: Unter der Membran hatte sich der körpereigene Knochen vollständig regeneriert. Das Implantat ist nun fest im körpereigenen Fundament verankert.

Zurück zur Lebensqualität

Teamwork über Städtegrenzen hinweg: Der Hauszahnarzt in Köln setzte die finalen Keramikkronen ein. Michael kann heute wieder alles essen und befreit lachen.

Verlorene Zähne im Unterkiefer

Vertikaler Knochendefekt im Seitenzahnbereich

Platzierung der Implantate in idealer Position

Knochen-Rekonstruktion mit Membranverfahren

Prothetische Versorgung der Implantate durch Hauszahnarzt durch Kronen

Röntgenkontrolle nach Implantation und Knochenaufbau

Freilegung der Implantate und Entfernung der Membran

Neu gebildeter körpereigener Knochen unter der Membran

Einsetzen der Heilungskäppchen

Röntgenkontrolleder Implantate nach 7 Monaten Einheilzeit

Vergleich vorher-nachher

Knochenaufbau

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